EINSATZ VON GESCHLOSSENEN AUFGABEN BEIM PRÜFEN DES LESEVERSTEHENS IM FACHSPRACHENUNTERRICHT AN DER UNIVERSITÄT VILNIUS

Dalia Bukauskaitė, Dalius Jarmalavičius

Abstract


Der vorliegende Beitrag widmet sich der Thematik der geschlossenen Testaufgaben zur Überprüfung der Fertigkeit Leseverstehen sowie ihrem Einsatz im Fachsprachenunterricht. In der Fremdsprachen­didaktik wird die Typologie der Testaufgaben nach dem Grad ihrer Offenheit vorgenommen, wobei man offene, halboffene und geschlossene Aufgaben unterscheidet. Der vorliegende Beitrag hat zum Ziel geschlossene Aufgaben zu analysieren, weil sie gut für die Überprüfung des Leseverstehens ge­eignet sind. Beim Lösen der geschlossenen Aufgaben muss man unter den vorgegebenen Antworten die richtige auswählen. Dabei unterscheidet man Multiple-Choice-Aufgaben, Ja/ Nein-Aufgaben und Zuordnungsaufgaben. Im vorliegenden Artikel werden zunächst spezifische Erstellungsmerkmale der oben erwähnten Aufgaben besprochen sowie ihre Vorteile und Nachteile beim Überprüfen der Fertigkeit Lesen analysiert. Des Weiteren versucht man zu bestimmen, welcher Aufgabentyp zur welcher Leseart am besten passt. Anschließend werden die Ergebnisse einer von den Verfassern an­gefertigten Aufgabe, die speziell zum Einsatz im Fachspracheunterricht Deutsch für die Studierenden der medizinischen Fachrichtungen der Universität Vilnius entwickelt wurde, vorgestellt und disku­tiert.


Keywords


Leseverstehen, geschlossene Aufgaben, Multiple-Choice-Aufgaben, Ja/Nein- Aufgaben, Zuordnungsaufgaben, Multiple-Matching-Aufgaben, Test, Fachsprachen, Fachsprache­nunterricht

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DOI: https://doi.org/10.15388/Verb.2016.7.10296