Dėl lietuviškų vietovardžių prūsinimo Kryžiuočių ordino raštuose
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Irena Steponavičienė
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Publikuota 2026-01-28
https://doi.org/10.15388/baltistica.10.2.1865
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Kaip cituoti

Steponavičienė, I. (vert.) (2026) „Dėl lietuviškų vietovardžių prūsinimo Kryžiuočių ordino raštuose“, Baltistica, 10(2), p. 163–168. doi:10.15388/baltistica.10.2.1865.

Santrauka

ZUR PRUSSIFKATION DER LITAUISCHEN ORTSNAMEN IN DEN CHRONIKEN DES KREUZRITTERORDENS

Zusammenfassung

In dem bekannten deutschen Sprachdenkmal des XIV. Jh. „Wegeberichte“ (Scriptores rerum Prussicarum, Bd. II, S. 664—708) kann man viele litauische Ortsnamen finden, die von den deutschen Schriftführern des Kreuzritterordens aufgeschrieben worden sind. Aus den Wegeberichten wird klar, daß die Preußen die Ordensbrüder nach Litauen geführt und ihnen als Dolmetscher gedient ha­ben. Die Zahl der preußischen Leitsmänner beträgt etwa 130 Personen. Bei dem genannten Um­stand kann in dem vorliegenden Beitrag von einem bestimmten Einfluß der preußischen Sprache auf die Aufschreibung der litauischen Ortsnamen gesprochen werden.

Weiterhin werden einige Fälle der Prussifikation erörtert.

1. Das Schreiben des Kons. lit. š in den Wegeberichten mit s (ss), czszzscz, die den Kons. bezeichnen, widerspiegelt, unserer Meinung nach, den Wechsel des Kons. lit. š in pr. s.

2. Das Ersetzen des Kons. lit. ž in den Wegeberichten durch z, geschrieben s und z, erfolgte unter dem Einfluß der preußischen Sprache [pr. in den preußischen Sprachdenkmälern entspricht dem lit. ž (und z)].

3. In den litauischen Ortsnamen der Wegeberichte kommen noch solche Fälle der Prussifi­kation vor, wo einzelne Morpheme nach ihrem Vokalismus und Konsonantismus an die preußische Fonetik angepaßt werden.
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