Dėl kiekybinės slavizmų adaptacijos raidos
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Vytautas Kardelis
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Publikuota 2026-01-28
https://doi.org/10.15388/baltistica.34.1.471
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Kaip cituoti

Kardelis, V. (vert.) (2026) „Dėl kiekybinės slavizmų adaptacijos raidos“, Baltistica, 34(1), p. 55—67. doi:10.15388/baltistica.34.1.471.

Santrauka

In diesem Artikel wird die quantitative Entwicklung des Vokalismus der slavischen Lehnwörter erörtet. Die wichtigste Grundlage für die quantitative Adaptation der Slavismen ist das phonologische System der litauischen Mundarten.

Die Distribution des Vokalismus der slavischen Lehnwörter erlaubt es anzunehmen, daß in der Frühzeit der Entlehnungen das Vokalsystem Untersysteme der langen und kurzen Vokale enthielt. Die halblangen Vo­kale, die bereits in unbetonten Silben vorlagen, traten nur als Allophone der langen Vokale auf. Die betonten Kurzvokale wurden weder gedehnt noch waren sie gespannt.

Im Laufe der Zeit wurden die kurzen betonten Vokale der oberen Zungenlage i, u verlängert. Die Distribu­tion der halblangen Vokale verbreitete sich, und es entstand ein System von Vokalen dreier phonologischer Längen.

Die absolute Chronologie dieser Veränderung genauer festzustellen ist schwierig; die Verlängerung der kurzen betonten Vokale in der Mitte des Wortes bis zur Halblänge muß sich nach dem 10. Jh. vollzogen haben.

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