Im vorliegenden Artikel werden die im Beitrag von A.Valeckienė („Einige Fragen der Semantik der Pronomina") hervorstechenden Fehlschlüsse über die semantischen Relationen zwischen Pronomina und Adjektiva der litauischen Sprache behandelt. Die semantische, logische und grammatische Analyse der litauischen Pronomina als auch die Kontextangaben der Selektionsregeln führen zu folgenden Ergebnissen: 1) das Wort visoks, -ia „allerlei“ ist kein Pronomen, sondern ein Adjektiv; 2) das Wort visas, -a (visi, -os) in der Bedeutung „ganz“ muß als Adjektiv angesehen werden; 3) nur die Pluralformen visi, -os in der Bedeutung „allgemein“, „gesamt“ müssen ebenfalls ins Inventarverzeichnis der Pronomina eingetragen werden; 4) fest zusammengehörende, unzerlegbare Wortverbindungen, derer Gesamtbedeutung häufig nicht mehr die Summe der Bedeutungen ihrer Komponenten darstellt, sondern Umdeutung erfahren hat (z.B. tam tikras „bestimmt“, „eigentlich“, „spezial“ u.a.), sind Phraseologismen, die Adjektivbedeutung haben.

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