Kelios pastabos apie baltų parodomųjų įvardžių vietininko formas
Straipsniai
Albertas Rosinas
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Publikuota 2026-01-28
https://doi.org/10.15388/baltistica.3.2.1636
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Rosinas, A. (vert.) (2026) „Kelios pastabos apie baltų parodomųjų įvardžių vietininko formas“, Baltistica, 3(2), p. 175–184. doi:10.15388/baltistica.3.2.1636.

Santrauka

ZUM LOKATIVUS SINGULARIS DER DEMONSTRATIVPRONOMINA DER BALTISCHEN SPRACHEN

Zusammenfassung

Vorliegender Beitrag setzt sich das Ziel, die Bildung und Entwicklung des Inessivus und Adessivus Sg. M. der Demonstrativpronomina der baltischen Sprachen zu erklären.

1. Auf Grund des Inessivus Sg. M. liegt, des Verfassers Meinung nach, der alte Lokativus tami, dessen Endung -i im Litauischen durch die neue *ḗn ersetzt ist. Aus der Form *tami + ēn konnte nur lett. tamī und lit. *tamije, vgl. iamije BrP, entstehen.

2. Das Ersetzen des Femininums toj durch Maskulinum tam(i) in den südniederlitauischen Mundarten wurde infolge des Zusammenfallens der Lokativendungen von Substantiva der io, iā, ē, i und konsonantischen Stämme bedingt.

3. Im Lettischen vorhandene Lokativus tamā bekam ihre Endung -ā aus der Nebenform tā und demgemäss tamie — aus dem substantivischen Lokativus der i- Stämme, der auf -ie auslautet. Die Formen tanā und tanī scheinen das Ergebnis einer Vermischung von Lokativus tamā und Illativus tan (demgemäss Lokativus tamī und Illativus tan) su sein.

4. Adessivus Sg. M., der in den altlitauischen Schriften und in den isolierten litauischen Mundarten gebraucht wird, wurde vom alten Lokativus und einer Postposition -pi<-pie gebildet:

a) tamip und tamimp — diese kommen nur in altlitauischen Schriften vor. Die zweite Form (tamimp) hat ihre Endung -mp von támp, b) die Form támp scheint eine Neubildung zu sein; aus der Silbe –mi- (tami-pi) fiel -i- aus, um dadurch die Anzahl der Silben im Deklinationssystem auszu­gleichen, c) die Form túmp in K. Sirwids Punktay bekam ihr unregelmässiges -um- nach dem Mus­ter Allativus Pluralis durch Vermittlung der Substantiva der u- Stämme. Derselben Herkunft ist wahr­scheinlich auch die in Gervėčiai gebräuchliche Form túnk, anstatt *támk.

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