Dėl prielinksnių tyrimo metodų
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J. Kilius
Published 1973-12-01
https://doi.org/10.15388/Knygotyra.1973.20517
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Kilius J. (1973) “Dėl prielinksnių tyrimo metodų”, Kalbotyra, 25(3), pp. 67–78. doi: 10.15388/Knygotyra.1973.20517.

Abstract

Die traditionelle Methode der Erforschung von Präpositionen beruhte auf der Festlegung von vielen einzelnen Bedeutungen einer Präposition oder eines Kasus. In der jetzigen Sprachwissenschaft wird dieser Methode oft der Gedanke von einer allgemeinen, invarianten Bedeutung einer Präposition oder eines Kasus entgegengesetzt, d. h. von einer Bedeutung, die in allen Verwendungen dieser Präposition ihr eigen ist (R. Jakobson, V. Brøndal, H. Glinz, H. Brinkmann u. a.).

Im Aufsatz wird die Notwendigkeit einer strengen Unterscheidung zwischen der syntaktischen Funktion und der lexikalen Bedeutung einer Präposition betont. Es wird die Ansicht vertreten, daß die Präpositionen (und Kasus) keine invariante Bedeutung im oben genannten Sinne haben, weil Bedeutungen einer Präposition in verschiedenen syntaktischen Funktionen auf keinen gemeinsamen Nenner zu bringen sind. Als real in der Sprache vorhanden wird eine solche ”invariante” Bedeutung anerkannt. die einer Präposition nur in einer und derselben syntaktischen Funktion zukommt.

Die invariante, z. B., lokale Bedeutung einer Präposition soll nach der Feststellung und Untersuchung aller Oppositionen dieser Präposition beim Ausdruck der lokalen Verhältnisse als Bündel von semantischen relevanten Merkmalen festgelegt werden.

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