Lokālo aizguvumu nozīmju attīstības tendences Ziemeļrietumvidzemes izloksnēs (Baltijas somu valodu aizguvumi)
Straipsniai
Elga Kagaine
Latvijas Universitātes Latviešu valodas institūts
Publikuota 2026-01-28
https://doi.org/10.15388/baltistica.30.2.329
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Kagaine, E. (vert.) (2026) „Lokālo aizguvumu nozīmju attīstības tendences Ziemeļrietumvidzemes izloksnēs (Baltijas somu valodu aizguvumi)“, Baltistica, 30(2), p. 51—58. doi:10.15388/baltistica.30.2.329.

Santrauka

Bei den meisten lokalen Entlehnungen ist nach ihrem Eintritt und Adaptierung in der Rede der Mundartträger auch eine Weiterentwicklung der semantischen Struktur zu beobachten. Die Bedeutungserweiterung und Bildung sekundärer Bedeutungen trifft man bei in einem relativ breiterem Areal gebräuchlichen Entlehnungen, zumeist solchen, wo auch die Entlehnungsquelle ein polysemisches bzw. zur Polysemie tendiertes Wort ist. Die Bedeutungsentwicklung ist sowohl mit den allgemeinen Gesetzmäßigkeiten der Entwicklung von Polysemie (z.B., mit Bedeutungsübertragung: koska ‚(verdorrte) Baumrinde; abgerissene Tannenrinde’ -> ‚Schale von Beeren und Hülsenfrüchten; Kornschale’ -> ‚vertrocknete Schicht auf der Oberfläche eines Stoffes; Kruste; Schorf’ -> ‚Haut (des Tieres)’; topsis ‚kleines, auch altes Gefäß (aus Blech, Ton oder einem anderen Stoff)’ -> ‚ein Gericht – Klumpen aus Erbsen und Hanf’ -> ‚ein Gewächs’ -> ‚dicker, stämmiger Mensch’) und der Einfügung von Wörtern in die Entwicklungsmodelle der semantischen Struktur, welche in der Entlehnersprache vorhanden sind, als auch mit Aktualisierung der konnotativen Elemente verbunden, derzufolge die entlehnten Lexeme emotional-expressive Färbung oder eine Gebrauchseinschränkung erfahren (z. B. magā‚schlafen’ -humorvolle bzw. ironische Färbung oder aber Gebrauch in Konversation mit Kindern). Bei Charakterisierung der semantischen Entwicklung von lokalen Entlehnungen soll auch der Umstand beachtet werden, daß diese Entwicklung der Spezifik der mündlichen Kommunikationsform ausgesetzt und mit Eigenartigkeiten der individuellen Auffassung und Äußerung der Mundartträger sowie verschiedenen extralinguistischen Umständen verbunden ist. Demzufolge können auch die semantischen Grenzen der Entlehnungen ungefähr werden, durch Kontamination auf verschiedenen Ebenen, darunter auch durch semantische Kontamination, hervorgerufene Erscheinungen zum Ausdruck kommen.

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