PHONOLOGISCHE ANMERKUNGEN ZU DEN NORDÖSTLICHEN „VILNAER“ MUNDARTEN
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Vytautas Kardelis
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Published 2026-01-28
https://doi.org/10.15388/Baltistica.37.1.680
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Keywords

dialektologija
vilniškiai
fonologija

How to Cite

Kardelis, V. (tran.) (2026) “PHONOLOGISCHE ANMERKUNGEN ZU DEN NORDÖSTLICHEN „VILNAER“ MUNDARTEN”, Baltistica, 37(1), pp. 79–86. doi:10.15388/Baltistica.37.1.680.

Abstract

Die Aufmerksamkeit des Aufsatzes richtet sich auf eine bislang von Dialektologen nicht gebührend bewertete Eigenart des Vokalquantität in den nordöstlichen Mundarten des „Vilnaer“ Gebiets. Daten von Mundarten aus dem Bezirk von Ignalina entsprechen nicht einer im Atlas des Litauischen bestim­mten Tendenz, wonach die Mehrzahl der Mundarten des Vilnaer Gebiets sich durch ein Zweilängen-Vokalsystem auszeichne, in welchem lange und kurze Vokale sich unabhängig von ihrer Position er­mitteln lassen. Unter Berufung auf vorhandenes Material kann man behaupten, daß ein reines System aus zwei Vokallängen den nordöstlichen Mundarten des Vilnaer Gebiets nicht eigen ist. Dieses gesam­te Gebiet spaltet sich in zwei Teile auf: in einen südlichen, für das ein System aus zwei Vokallängen typisch ist, und einen nordöstlichen Teil, in dem ein System aus drei Vokallängen vorherrscht. Diesen Teil machen die Gemeinden von Palūšė, Ceikiniai, Paringys, Mielagėnai, Daugėliškis, Kazitiškis, Rimšė und Dūkštas aus.

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