Vietovardžiai su *kaim- Semboje
Articles
Grasilda Blažienė
Vilniaus pedagoginis universitetas
Published 2026-01-28
https://doi.org/10.15388/baltistica.0.3.1.875
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Keywords

onomastika
vietovardžiai
Semba

How to Cite

Blažienė, G. (tran.) (2026) “Vietovardžiai su *kaim- Semboje”, Baltistica, 25(-), pp. 18–25. doi:10.15388/baltistica.0.3.1.875.

Abstract

ORTSNAMEN MIT *kaim- IM SAMLAND

Zusammenfassung

Der vorliegende Artikel verfolgte das Ziel, die von A. Bezzenberger festgestellte Ostgrenze des *kaim- und -kehmen Gebietes zu korrigieren. Die von A. Bezzenberger angenommene angebliche Sprachgrenze ist nur die äußerste Linie, bis der die Litauer im 16.—17. Jh. das Territorium bewohnt haben.

Im Artikel werden etwa 40 Toponyme analysiert. Die Ortsnamen werden nach dem Prinzip der toponymischen Derivation besprochen, obwohl nicht in allen Fällen das Wortbildungsmodell der apr. Toponomastik der inneren Rekonstruktion unterliegen kann.

Unter 40 ON mit *kaim- ist nur ein Name Caymen aus dem Appellativ entstanden, ein suffi­xaler deminutivischer ON, die übrigen sind zusammengesetzte Toponyme, deren erste Komponente in meisten Fällen ein Antroponym ist. Die ersten Komponenten waren ein Floraname, ein Faunaname und sonstige Substantive. Die erste Komponente war zweimal ein Adjektiv und einmal ein Zahlwort.

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