Im Beitrag werden die lexikalischen Lehnüberstzungen der deutsch-litauischen Wörterbücher „Lexicon Lithuanicum“ und „Clavis Germanico-Lithvana“ behandelt. Infolge der lexikalischen Interferenz der deutschen Sprache entstanden zum Ausdruck der abstrakten Begriffe im Litauischen viele Zusammensetzungen, die nicht völlig den Gesetzmäßigkeiten der litauischen Wortbildung entsprachen, deshalb sind ein Teil dieser Lehnübersetzungen in der litauischen Gegenwartssprache nicht erhalten geblieben. Der andere Teil der Lehnübersetzungen sind litauische Wortverbindungen oder präphigierte Wörter. Daraus folgt, daß die Zusammensetzungen im Deutschen und ihre litauischen Entsprechungen Gemeinsamkeiten und Unterschiede aufweisen.

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