Dėl cirkumfleksinės metatonijos lietuvių kalbos dūriniuose
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Danguolė Mikulėnienė
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Publikuota 2026-01-28
https://doi.org/10.15388/baltistica.33.1.520
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Kaip cituoti

Mikulėnienė, D. (vert.) (2026) „Dėl cirkumfleksinės metatonijos lietuvių kalbos dūriniuose“, Baltistica, 33(1), p. 59—64. doi:10.15388/baltistica.33.1.520.

Santrauka

Es wird die Hypothese aufgestellt, daß die Metatonie in den litauischen Zusammensetzungen eine relativ späte Erscheinung ist, die bei der Umgestaltung des Paradigmas mit beweglichem Wortakzent entstanden ist, d. h. sie tauchte in der Zeit auf, als sich der Wortakzent in den Zusammensetzungen nach rechts verschob. Diese Annahme wird durch folgende Argumente bekräftigt: 1. Durch die im litauischen Schrifttum des 16. Jh. belegten Akzentuierungsvarianten, z. B. bei M. Daukša bedievỹs, -i und bediẽvis, -ė, svetimmóteris:svetimmotẽris; 2. Durch das Vorliegen der schwankenden Akzentuierung in den Zusammensetzungen der litauischen Sprache der Gegenwart – man tendiert dazu, den Akzent in Richtung der Morphemgrenze zu verrücken: jaunavedýs, aber auch jauñvedis; 3. Durch Fakten der lettischen Sprache, wo die Metatonie durch Verbreitung des Akuts in der entgegengesetzten Richtung zustande kam, vgl.: grūtdiẽnis ‘Armseliger’: dìena ‘Tag’.

Obwohl sich die Akzentuierungssysteme der litauischen und lettischen Zusammensetzungen selbständig entwickelten, vollzog sich dieser Prozeß nach der Stimmbewegung auf Basis desselben bal­tischen modells:63_-_copy_1368

Es kann gefolgert werden, daß die in den litauischen Zusammensetzungen erscheinende Metato­nie, die als Ergebnis der Akzentverrückung anzusehen ist, funktionell mit der Verlegung des Akzents nach rechts während der Herausbildung der suffixalen Akzentuierung zusammenfällt.

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