DAS ERBE DER HYPOKORISTISCHEN FORMEN DER ZUSAMMEN­GESETZTEN NAMEN IN DEM „VILNAER“ GEBIET
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Daiva Sinkevičiūtė
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Published 2026-01-28
https://doi.org/10.15388/Baltistica.41.2.1007
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Keywords

onomastika
trumpiniai
vilniškiai

How to Cite

Sinkevičiūtė, D. (tran.) (2026) “DAS ERBE DER HYPOKORISTISCHEN FORMEN DER ZUSAMMEN­GESETZTEN NAMEN IN DEM „VILNAER“ GEBIET”, Baltistica, 41(2), pp. 341–351. doi:10.15388/Baltistica.41.2.1007.

Abstract

In diesem Aufsatz wird die Struktur der Familiennamen hypokoristischer Herkunft des „Vilnaer“ Gebiets untersucht. Die vorhandenen Daten der hypokoristischen Familiennamen weisen darauf hin, dass in dem „Vilnaer“ Gebiet die hypokoristischen Formen, die aus dem zweiten Stamm der litauischen zusammengesetzten Namen gebildet sind, sehr produktiv als in vielen Orten Litau­ens sind. Bei der Analyse der ganzen Typen der hypokoristischen Stämme wurde festgestellt, dass der Typ CVC vorherrscht. Dort wird auch vertreten, dass die Familiennamen mit den Suffixen -k- ­und -š-, die in ganz Litauen verbreitet sind, für das „Vilnaer“ Gebiet typisch sind.

Bei der strukturelle Untersuchung der Familiennamen hypokoristischer Herkunft klärte sich arealische Eigenarten der Namen des „Vilnaer“ Gebiets auf: a) vier Strukturtypen (CVC, CVvC, CVCC, CCVC) der hypokoristischen Stämme; b) die Familiennamen mit dem hypokoristischen Stämme sar-; c) die veränderten hypokoristischen Stämme gėd- (→ gėdž-), vain- (→ van-), vid-k-(→ vic-k-); d) die Änderungen der hypokoristischen Stämme bor- und voin- nicht auf die Struktur der zusammengesetzten Namen zurückzuführen ist, sondern auf die hypokoristischen Formen; e) es gibt keine hypokoristischen Familiennamen, die mit den anderen konsonantischen Suffixen als -k- und -š- gebildet sind; f) am häufigsten sind die Familiennamen mit den vokalischen Suffixen -(i)ūn-, -eik-, -evič- und -ausk-.

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