Salikts teikums un tā daļa saistījuma veidi pirmajā latviešu grāmatā „Cathechismus Catholicorum..“ (158
Articles
Kornēlija Pokrotniece
Latviešu valodas institūts
Published 2026-01-28
https://doi.org/10.15388/baltistica.0.5.791
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Keywords

latvių kalba
senieji raštai
sintaksė
sudėtinis sakinys

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Pokrotniece, K. (tran.) (2026) “Salikts teikums un tā daļa saistījuma veidi pirmajā latviešu grāmatā „Cathechismus Catholicorum. “ (158”, Baltistica, 33(-), pp. 177–183. doi:10.15388/baltistica.0.5.791.

Abstract

ZUSAMMENGESETZTER SATZ UND SEINE BINDUNGSARTEN IM ERSTEN LETTISCHEN BUCH „CATHECHISMUS CATHOLICORUM..“ (1585)

Zusammenfassung

Im ersten gedruckten lettischen Buch „Catechismus Catholicorum..“ aus dem Jahre 1585 sind 78 zu­sammengesetzte Sätze enthalten. Nur 8 davon sind Satzreihen, zwischen deren Komponenten einartige syntaktisch-begriffliche Relationen in konjunktiver Satzverknüpfung dominieren. Es gibt auch 8 komplexe Sätze, die sowohl parataktische als auch hypotaktische Relationen aufweisen. Zu unterscheiden sind 9 Arten der Subordination. Sowohl Satzreihen als auch Satzgefügen ist die Komponentenverknüpfung mittels Bindeworter eigen, ohne Bindewort wurden nur einzelne Bestandteile von Satzreihen verknüpft.

Die lettischen Sprachwissenschaftler waren bisher darin einig, dass die konjunktionslose Satzverknüpfung eine ältere Erscheinung ist. Das untersuchte Material bezeugt jedoch das Gegenteil. Zu beobachten ist gewisser Einfluss des deutschen Satzbaues, nämlich der Attributsätze zum Partnerpronomen, auf die Gestal­tung von Satzgefügen im Lettischen. Die Struktur von Sätzen unterscheidet sich im ganzen nur wenig von der jetzigen Schriftsprache.

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