Zwischen Reflexiv and Passiv: zwei ausgewählte reflexive Konstruktionen des Deutchen
Articles
Justina Daunorienė
Published 2008-01-01
https://doi.org/10.15388/Klbt.2008.7593
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How to Cite

Daunorienė J. (2008) “Zwischen Reflexiv and Passiv: zwei ausgewählte reflexive Konstruktionen des Deutchen”, Kalbotyra, 590, pp. 57-65. doi: 10.15388/Klbt.2008.7593.

Abstract

Die Reflexivität erfreut sich einer wachsenden Aufmerksamkeit unter den Linguisten in ihren syntaktischen und semantischen Untersuchungen der letzten Jahrzehnte, sie stand aber auch bei den Sprachforschern älterer Generationen immer auf der Liste der problematischen Fragen. Es sind mehrere wissenschaftliche Abhandlungen zu nennen, in denen einzelne Untersuchungsbereiche aus dem Feld der Reflexivität den Schwerpunkt der Analyse darstellen. Zu erwähnen sind die Arbeiten zur Typologie der Reflexiva von König 2001, Geniušienė 1987 u.a. Auch verschiedene reflexive Formen, insbesondere die so genannten medialen Konstruktionen werden unter verschiedenen linguistischen Aspekten analysiert (Abraham 1987, Ackema 1994, Brinker 1969, Grewendorf 1984, Kaufmann 2003 u.v.a.). Die Überblicke über die historische Entwicklung der reflexiven Formen nehmen im Vergleich mit dem Umfang synchronischer Untersuchungen nur einen geringen Teil ein (Hermodsson 1952). Der Anlass für die in dieser Abhandlung dargelegten Überlegungen war vor allem die Tatsache, dass in einigen Grammatiken (Duden-Grammatik 2005, 555; Eisenberg 1999, 129 u.a.) reflexive Konstruktionen oft im Allgemeinen als Passiv-Äquivalente angesehen werden, ohne genauer zu erläutern, welche reflexive Konstruktionen und welche Bedeutungen eine genaue Entsprechung im genannten Sinne darstellen, welche ein Äquivalent mit besonderer Bedeutungsschattierung sind und welche daher nur der Form nach passivisch sind.
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