Zu Begriff und Methodik der kontrastiven Lexicologie
Articles
Daumantas Katinas
Published 2008-01-01
https://doi.org/10.15388/Klbt.2008.7601
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Katinas D. (2008) “Zu Begriff und Methodik der kontrastiven Lexicologie”, Kalbotyra, 590, pp. 138-146. doi: 10.15388/Klbt.2008.7601.

Abstract

Die deutschsprachige kontrastive Lexikologie wird in den letzten Jahren vernachlässigt (vgl. Kjær 1995), die heutigen synchron vergleichenden Forschungen lassen im Vergleich zu den 60er–70er Jahren deutlich nach (Harden 2006) und werden immer öfter im Zusammenhang mit der Wörterbuchforschung (vgl. Kjær 1995; Igla, Petkov, Wiegand 2005) sowie anderen Disziplinen (Kulturpsychologie, Ethnosoziologie, Sozialwissenschaften) durchgeführt. Außerdem gibt es seit 25 Jahren so gut wie keine die wichtigsten Aspekte der kontrastiven Lexikologie umfassende Monographie in deutscher Sprache, mit Ausnahme der veröffentlichten Beiträge aus dem ersten und dem zweiten internationalen Kongress der Lexikologen und Lexikographen 1995 in Kopenhagen (Dänemark) und 2005 in Sofia (Bulgarien). W. Pöckl merkt an, dass auch jetzt kein HSK-Band1 zur kontrastiven Linguistik geplant sei (Pöckl 2001). P. R. Lutzeier betont, dass, abgesehen von einigen wenigen Ausnahmen in ost- oder mitteleuropäischen Ländern, die Institutionalisierung der Lexikologie an wissenschaftlichen Einrichtungen sowie das Profil spezieller Publikationsorgane für die Lexikologie in den meisten westeuropäischen Ländern als unterentwickelt zu bezeichnen seien (in: Cruse 2002, 6). Einige Abhandlungen werden in den lexikologischen Bänden jedoch publiziert (David Cruse „Lexikologie“, 2002), obwohl sie, wie auch die früheren, sich mit einzelnen Fällen auseinander setzen und nicht allumfassend sind. Daher erscheint es sinnvoll, zu einigen kontrastiv lexikologischen Fragen Stellung zu nehmen und somit zur wissenschaftlichen Diskussion beizutragen. Im vorliegenden Beitrag wird auf die Fragen des Begriffs und der Methodik der kontrastiven Lexikologie eingegangen. [...]
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